4. März 2024

Deutschland muss weiter in Zukunftstechnologien investieren um den Anschluss zu halten

 Die Schuldenbremse der Ampel-Regierung, hier primär getragen durch die FDP, steht diesem entgegen.

China hat zwanzig Jahre gebraucht, um die Stromversorgungsrate von 30 auf 85 Prozent zu erhöhen, nach weiteren zwanzig Jahren erreichte es 2015 die 100 Prozent. China ist heute schon der größte Produzent von Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen. Es ist vorgesehen, dass bis 2030 die erneuerbaren Energiequellen ca. 52 Prozent des benötigten Stroms liefern. China ist in der Produktion von Solarzellen, von Windrädern, Weltweit führend, die BRD war es einmal. Der erzeugte Photovoltaik-Strom in China betrug 2020 ca. 250 Gigawatt, die Windkraft erzeugt ebenfalls ca.250 Gigawatt. Bei Huainan gibt es das größte schwimmende Solarkraftwerk der Welt. In der Bereitstellung von schnellen Hochspannungsleitungen ist uns China weit voraus.

Deutschland war der einstige Pionier der Erneuerbaren, längst hat uns China überrundet. Die chinesischen Hersteller beherrschen ca. 80 Prozent des Marktes in China. Vor 20 Jahren hatte die europäische Windindustrie noch den globalen Markt dominiert, dies auch in China. Die Windenergie wird in China massiv gefördert. Das weckt düstere Erinnerungen. Deutschland war in den Nullerjahren Vorreiter in der Solarenergie und produzierte mehr Solarzellen als jedes andere Land der Welt. Der damalige Wirtschaftsminister der CDU Peter Altmaier kürzte in seiner Amtszeit die lukrative Förderung. Das Ergebnis kennen wir, der Solarmarkt wird heute von den mit üppigen Staatsgeldern subventionierten Firmen aus China beherrscht.

Die BRD ist im Bereich der Solarenergie überwiegend von China abhängig, was nicht als gut zu bewerten ist. Im Bereich der Windenergie läuft es in eine ähnliche Richtung. Gerade bei den so wichtigen Ausbau der Offshore-Windparks auf hoher See kommen einzelne Bauteile vom chinesischen Staatskonzern Huawei. Auch Softwarelösungen zur optimalen Verteilung der Windenergie kommt man an den Chinesen so gut wie nicht vorbei. Die BRD muss in diese Zukunftstechnologien endlich Geld investieren um von den Chinesen unabhängiger zu werden. Das sollte uns auch unsere Sicherheit wert sein. Doch dazu braucht es Geld und keine Schuldenbremse.

Das gleiche Dilemma baut sich unsere Autoindustrie im Bereich der E-Mobilität. Die deutschen Autokonzerne sind nur darauf aus Autos auf den Markt zu werfen, die genügend Gewinn abwerfen. Meistens sind das die großen SUV. Dies ist aber leider Kurzsichtig und wird die deutsche Automobilindustrie in den nächsten Jahren auf die Verliererstraße bringen. Beim Bau von Elektrofahrzeugen sind die Chinesen auf dem besten Weg, Weltmarktführer zu werden. In China wurde die Produktion von spritfressenden Automodellen verboten und seit 2020 musste der verbrauch aller Fahrzeuge mit Verbrenner unter fünf Litern pro hundert Kilometer bleiben. Man fragt sich warum so etwas in der BRD nicht möglich ist. Nun, es wird uns ein ein paar Jahren auf die Füße fallen. Aktuell drängen immer mehr Chinesische E-Automobilhersteller auf den europäischen und deutschen Markt. Wenn die deutsche Automobilindustrie nicht bald aus ihrer Leargie aufwacht, wird die BRD auch hier den Anschluß verlieren. Im Bereich der der Batteriezellenproduktion könnte der BRD das gleiche Schiksal blühen.

Das Fazit muss sein: Investitionen in den Industriestandort Deutschland in die wichtigen Zukunftstechnologien sind existenziell. Ebenso darf keiner dem Geschwätz der AfD glauben, es wird alles gut, wenn wir weiter Verbrenner fahren und die erneuerbaren Energien zurückbauen und weitermachen wie bisher. Gerade dieser Kurs würde den Wirtschaftsstandort Deutschland zerstören. Gekürzte Investitionen in Zukunftstechnologien, in Bildung, Integration, Infrastruktur, in Ausbau ÖPNV, in Verteidigung werden uns die Zukunft kosten, das sei an die FDP gerichtet. Eine Parteien die wieder die Kleinstaaterei einführen will und von der Zeit von 1970 -1980 träumen und manche der Parteimitglieder von der Zeit vor 1945,  bring unser Land nicht wieder auf Kurs, sondern versenkt es im nichts! Die Globalisierung ist nicht mehr komplett zurückzudrängen, das wird nicht funktionieren. ABER: Man kann und muss sie auf ein gesundes Maas begrenzen, indem man versucht Zukunftstechnologien wieder im eigenen Land zu produzieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden.