4. März 2024

Nordkorea stoppt geplante Militäraktion gegen Südkorea

Es ist wie immer, erst die Drohung, dann das Zurückrudern. Machthaber Kim Jong-un macht einen Rückzieher, ohne Gründe zu nennen. Die geplante Militäraktion gegen Südkorea findet zum Glück nicht statt.

Der Grund der angedrohten Militäraktion war eine Propagandaaktion südkoreanischer Aktivisten, die in der Nähe zur nordkoreanischen Grenze Flugblätter, die in Ballons verpackt waren, Richtung Nordkorea geschickt hatten. Der Kopf der Aktivisten ist Park Shang-hak, der 52-Jährige ist vor ca. 20 Jahren aus Nordkorea geflohen und hat sich dem Kampf gegen das Regime aus Pjöngjang verschrieben. Inhalt: Kritik an der Führung in Pjöngjang!

Daraufhin kündigte Kim Jong-un an wieder Militärübungen an der Grenze zu Südkorea aufzunehmen und Soldaten in das von beiden Staaten genutzte Gebiet zu verlegen.

So wie es aussieht, vermeidet Nordkorea die Eskalation der schon bestehenden Spannungen, wird aber wohl in den nächsten Monaten keine diplomatischen Kontakte mit der Regierung in Seoul anstreben.

Außerdem ist Pjöngjang verärgert über Seoul mangelnde Bereitschaft, sich den US-Sanktionen bzw. Strafmaßnahmen gegen das Atomprogramm von Pjöngjang entgegenzustellen und gestoppte innerkoreanische Wirtschaftsprogramme wieder anzustoßen. Die Beziehungen zu Südkorea, so erklärte Pjöngjang erst kürzlich, seien nun völlig zerbrochen.

Quellen: Spiegel / Zeit

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